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18.07.2016 Providence Canyon (GA, Stewart Co.)

Die Entstehung des Providence Canyons an einer Stelle, wo zuvor nur Hügellandschaft war, begann erst vor etwa 200 Jahren. Zu Beginn des 19. Jh. führten das Abholzen von Bäumen und schlechte landwirtschaftliche Praktiken dazu, dass eine bis zum heutigen Tage nicht mehr zu stoppende Erosion einsetzte. Bereits 1850 war die Gegend von ein bis zwei Meter tiefen Gräben und Erosionsrinnen durchzogen, welche sich heute auf bis zu 50 m Tiefe in die lockeren, sandigen und äußerst farbenfrohen Ton- und Lehmschichten eingegraben haben. Neun dieser kleinen Schluchten sind durch offizielle Wege erschlossen, wobei das Wort Weg nicht wirklich zutreffend ist, denn man läuft einfach durch die feinsandigen stets Wasser führenden Bachbetten der an ihrem Grund bewaldeten Canyons. Selbst nach längerer Trockenheit dringt hier noch Wasser aus den umliegenden Sedimenten, sammelt sich zu kleinen Rinnsalen, welche zu flachen Bächen werden und sich schließlich alle zum Turner Creek vereinigen, der bereits nach wenigen Kilometern in den Chattahoochee River mündet. Starke Niederschläge können die Landschaft binnen Stunden verändern, alte Zinnen zum Einsturz bringen und neue interessante Formationen erschaffen. In diesem Wunderland gedeiht neben unzähligen Exemplaren von R. prunifolium auch noch R. minus.

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